Aktien für Anfänger


Bewertungsgrundlangen und ETF-Abkürzungen


Viele Bausteinchen zur Bewertung eines ETFs

Bewertung ETF
  • Die laufenden Kosten kannst du bei verschiedenen ETFs mithilfe der TER vergleichen. Die TER bzw. "Total Expense Ratio"("Gesamtkostenquote") ergibt sich u.a. aus den Vertriebskosten und Verwaltungs- sowie Marketinggebühren. Des Weiteren solltest du die TCO (siehe "lange Version") nicht unberücksichtigt lassen.
  • ETFs können sich (kurzfristig) etwas anders entwickeln, als der abzubildende Index eben durch die entstandenen Gebühren. Meistens liegt die ETF-Rendite etwas unter der Index-Rendite. Es kann allerdings vorkommen, dass ein ETF durch sonstige Einnahmen, wie beispielsweise Gebühren durch die Wertpapierleihe, auch mal besser abschneidet.
  • Die "Tracking-Difference" gibt die prozentuale Differenz zwischen der Index- und der ETF-Rendite über einen längeren Beobachtungszeitraum an. Der "Tracking-Error" bezieht sich auf die "Zittrigkeit" deines ETFs im Verhältnis zum Index. Gehts beim ETF eher drüber und drunter oder ist er ruhigerer Natur?
  • Unter dem "Spread" versteht man die Differenz zwischen dem An- und Verkaufspreis an der Börse. Bei viel gehandelten ETF-Anteilen ist der Spread eher geringer. Bei kleineren ETFs mit einem geringen Fondsvolumen ist der Spread meistens höher. Zudem kann die Gefahr bei Mini-ETFs bestehen, dass diese relativ fix wieder geschlossen werden - sie rentieren sich für die Fondsgesellschaft einfach nicht.
  • Ergänzend wirst du in der "langen Version" viele ETF-Abkürzungen mit entsprechender Erklärung vorfinden.

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Wenn Ted uns schon ein paar Scheine zuwirft, können wir diese auch direkt zum Investieren nutzen. Wir zeigen dir u.a. die "wesentlichen Anlegerinformationen" und entschlüsseln diese gemeinsam. Wie immer gibts gegen Ende ein paar abschließende Tipps am Rande.



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