· 

Finanzielle Freiheit

Diskussion am runden Tisch (Teil 1)


Diskussionspunkte (Vorweg: Der Betreiber dieser Seite distanziert sich ausdrücklich von den Handlungen der Börsentiere!)

  • Punkt 1: Themenvorstellung  "finanzielle Freiheit durch passives Einkommen"
  • Punkt 2: Bedeutung von "finanzieller Freiheit"
  • Punkt 3: Nie wieder Arbeiten müssen  Toros Perspektive zum Thema "finanzielle Unabhängigkeit"
    • Das Klischee von "finanzieller Freiheit"
    • Erfolg ist kein Glück, sondern eine Entscheidung
    • Unabhängigkeit = Millionär?
  • Punkt 4: Raus aus dem Hamsterrad
    • Keine Zeit für so einen Quatsch!
    • Geld verdienen (nicht nur) mit dem Hobby
    • Passive Geldströme
  • Punkt 5: Mehr Freiheit durch Aktien
    • Mehrere finanzielle Standbeine = mehr Freiheit (Schlusswort)

 


Punkt 1

Finanzielle Freiheit durch passives Einkommen

Diskussion

Hallo lieber Leser, heute wollen wir gemeinsam am runden Tisch über das Thema "finanzielle Freiheit" diskutieren. Und wie alle tüchtigen Finanzblogbetreiber müssen selbstverständlich Bulle & Bär ebenfalls ihren Senf dazu abgeben.

 

Zu Beginn erhältst du von der Füchsin Lara (welche auch die Diskussionsleitung übernimmt) eine kurze und knappe Erklärung, was "finanzielle Freiheit" (durch passives Einkommen) überhaupt bedeutet. Im Anschluss kannst, darfst und solltest du uns selbstverständlich deine Meinung mitteilen.

 

Profi-Frage: Wer von den Dreien hat schon wieder "beste" Laune?


Punkt 2

Bedeutung von "finanzieller Freiheit"

"Je nachdem in welchen (sozialen) Medien du dich bewegst und/oder welche Finanzseiten und Blogs du verfolgst, wirst du verschiedenste Darstellungsvarianten zur `finanziellen Freiheit´ präsentiert bekommen.

 

Vorweg möchte ich dir erklären, was in der Regel alle unter dieser Form von Freiheit verstehen: Zusammengefasst könnte man festhalten, dass es um die finanzielle Unabhängigkeit von anderen Personen (und/oder Institutionen) geht. Ob das nun dein Arbeitgeber, deine Ehefrau (dein Ehemann) oder der Staat an sich ist, kann uns erstmal egal sein. Noch enger zusammengefasst: Du bist der Herr/die Frau deiner Finanzen und lebst von den Erträgen, die u.a. deine Investments abwerfen. Klingt schön, oder?

 

Der große Unterschied liegt meistens in der Vorstellungskraft, wie diese Freiheit zu erreichen ist und welches (klischeehafte) Leben man dann führen kann. Über die gescriptete Serie der `Geissens´ wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst reden.

 

Toro, möchtest du mit deiner Perspektive zur Thematik beginnen?"


Punkt 3

Nie wieder Arbeiten müssen

Toros Perspektive zum Thema "finanzielle Unabhängigkeit"

Finanzielle Freiheit

"Also, ich präsentiere euch mein Ziel: Mit der braungebrannten Plauze Richtung Sonne gestreckt, lächle ich euch als finanziell freies Börsentier zu. Als Alphabulle habe ich es mithilfe diverser Investments (nicht nur in Aktien) geschafft!

 

Hierzu passt auch meine Folie der Power-Point-Präsentation aus dem letzten Blogartikel Zeit ist Geld. Diese möchte ich euch erneut in Ruhe zeigen:"

Passives Einkommen

"Mein Leben: Heute auf Mallorca, morgen in New York, übermorgen zwei Tage im Yachthafen von Monaco mit ein paar Bikini-Babes. Darauffolgend begehe ich für mehrere Tage meine Ländereien und gucke nach dem Rechten. Selbstverständlich nehme ich mir zwischendurch für meinen Personal Trainer sowie meine Hobbys, das Golfspielen und den Ferrari ausfahren, Zeit."


Das Klischee von "finanzieller Freiheit"

"Der Bulle wieder mit seinem Blödsinn, ich kann es nicht fassen, obwohl ich ehrlich gesagt auch nichts anderes von ihm erwartet hätte! Man kann also zusammengefasst sagen, dass Toro das Klischee der finanziellen Freiheit sehr `facettenreich´ ausleben möchte, klasse... Falls du (lieber Leser) nun Folgendes denkst, dann verstehe ich das sogar:

  • `Das ist nur etwas für Leute die Glück hatten, über eine Erbschaft und/oder Vitamin B (sehr gute Beziehungen) verfügen oder Dreck am Stecken haben. Hinzu kommt natürlich noch der ein oder andere Unternehmer, der tatsächlich mit einer Idee/einem Produkt groß rausgekommen ist, was allerdings sehr selten passiert und wieder dem Lottogewinn ähnelt.´

Und Toro... erkennst du dich als `großer Unternehmer mit Vitamin B wieder?!! Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich glauben, dass der Bulle die Leser durch das Aktivieren niedrigster Gefühle nach Reichtum und `nie wieder Arbeiten müssen´ abzocken will. Sowas habe ich schon auf vielen Seiten gesehen!! Erbärmlich!

 

Auch die Themenauswahl verstehe ich nicht. Gibt es hier irgendetwas Neues zu sagen? Dazu hat doch schon jeder Finanzblog seine `Meinung in eigenen Worten´ abgegeben.

 

Auch wenn ich dich lieber Leser so angucke, dann muss ich dir leider offen und direkt ins Gesicht sagen, dass du nicht der nächste Henry Ford, Warren Buffett, Donald Trump, Investmentpunk oder Robert Geissen wirst!

 

Tja, was wolltest du hören? Deine Schuld, wenn du dachtest, dass auch ich dich `motiviere´ und dir ein `Erfolgs-Rezept´ per eBook oder (Video-)Seminar andrehe, um u.a. deine E-Mail-Adresse und ein paar Kröten abzugrasen! Anfänger!"


"Erfolg ist kein Glück, sondern eine Entscheidung!"

"Hör doch mal auf, alles und jeden mit deiner Schwarz-Weiß-Perspektive zu beleidigen! Außerdem habe ich nur meine Wünsche vorgestellt, sonst nichts. Natürlich können unsere Leser finanzielle Freiheit erreichen, wenn sie das nur wollen! Warum willst du sie demotivieren?

 

Und ICH sage es auch: Erfolg ist kein Glück, sondern eine Entscheidung! So! Wenn man das Ziel völliger Unabhängigkeit von Staat und Sklaventreibern vor Augen hat, dann muss man natürlich auch sehr viel dafür arbeiten, lesen und sich weiterbilden! Wer das will, schafft das auch!

 

Wenn man beispielsweise im Job unzufrieden ist, dann ist das auch nur das Resultat vieler falscher Entscheidungen in der Vergangenheit.

Ich möchte an dieser Stelle ergänzend den größten deutschen YouTube-Aktienkanal zitieren: `Der rationale Kapitalist: Mit Arbeit-Aktien-Ausbildung zu Reichtum und Freiheit´ (Amazon-Link zu Kolja Barghoorns Buch).

Unabhängigkeit = Millionär?

"Jungs, jetzt beruhigt euch bitte mal wieder. Ich möchte noch ergänzen, dass `Unabhängigkeit´ ein sehr individuell wahrnehmbares Gefühl ist. Toro, wenn deine Ziele so hoch gesteckt sind, dann ist das völlig legitim. Ich finde es übrigens witzig, dass du so `nebenher´ den Lesern doch noch einen Amazon-Link untergejubelt hast  ganz schön frech.

 

Davon abgesehen: Der ein oder andere Leser wird `Unabhängigkeit´ ganz anders fühlen. Es hängt immer davon ab, ich nenne mal zwei symbolische Beispiele, ob der Fernseher 2 Meter breit sein muss und ein Auto unter 300 PS nicht in die Garage kommt, damit man Glücksgefühle erhält. Für viele hat die Thematik an sich eher weniger mit materiellen Gütern oder `Reichtum´ im klassischen Sinne zu tun. Trotzdem gibt es unterschiedliche Meinungen und Wünsche, dass musst auch du, Ted, akzeptieren.

 

Ob jemand mit 1.000 oder 10.000 Euro monatlich über die Runden kommt, ist natürlich ebenso von Relevanz. Und es gibt genügend Selfmade-Millionäre da draußen, sodass die Vorstellung, dass es nur etwas mit Glück zu tun hat, nicht ganz korrekt ist. Dass das oft mit enorm viel Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist, sollte allerdings berücksichtigt werden. Viele sprechen von 60-100 Stunden-Wochen (in den ersten Jahren).

 

Meine Meinung zur Thematik: Vielleicht sollten wir eher von `finanziell unabhängiger´ sprechen. Um näher darauf eingehen zu können, möchte ich ein paar weitere nennenswerte Punkte zur Thematik in den Raum werfen:"


Punkt 4

Raus aus dem Hamsterrad

Raus aus dem Hamsterrad

"Ja, aber wie kommen wir aus diesem Hamsterrad (nach und nach) heraus, und wollen wir das überhaupt?

  • a) Schuldenfreiheit und Sparen
  • b) gespartes Geld in z.B. Aktien investieren, da die Unternehmen auch dann Kohle für dich erarbeiten, wenn du am Mittelmeer sitzend an deinem Aperol Spritz nuckelst = passives Einkommen!
  • c) Zeit von Geld entkoppeln. Der normale Angestellte bekommt Kohle für seine Arbeitszeit. Auch der selbstständige Gas-Wasser-Installateur verdient nur etwas, wenn er seine Lebens- bzw. Arbeitszeit gegen Arbeit tauscht. Hat er das Bedürfnis morgens im Bett liegen zu bleiben, so gibt es auch keine Knete!
  • Besitzt du nur eine Geldquelle (z.B. über dein Angestelltendasein), so besitzt du zudem ein großes Risiko, dass diese wegbricht bzw. versiegt. Hast du nun noch Schulden aufgenommen (z.B. für deinen Bauernporsche zum Protzen oder dein bis zur Rente abzuzahlendes Haus), so wird der sonst freundliche Herr Schmidt (aus der Kreditabteilung deiner Bank) relativ schnell ungemütlich!

Die einfachsten Tipps (um weitere passive Geldquellen zu erschließen) lauten oft: Du besitzt bestimmte Kompetenzen, die du auch über das Verfassen von z.B. einem eBook (oder durch Video-Seminare) vermarkten könntest. Dieses Buch wird auch gekauft, während du dich des nachts in deine Daunendecke gekuschelt hast... (ein Beispiel von Millionen, wie du Zeit von Geld entkoppeln könntest)."


Mehr "Freiheit", weniger "finanzielle"

"Hm, die gerade thematisierten Punkte hören sich doch schon viel langweiliger an als das Klischee von Neureichen, die braungebrannt am Strand rumlümmeln und in der Welt rumjetten. Ich würde sogar behaupten, dass das Thema `finanzielle Freiheit´ gar nicht an erster Stelle stehen sollte und für die meisten Menschen auch nicht steht. `Finanzielle Freiheit´ würde wortwörtlich genommen eher anmaßend klingen, wenn ich dir (je nach Lebenslage) einreden würde, dass du das auch mit Sicherheit schaffen kannst.

 

Das Thema ist so facettenreich und in Abhängigkeit von deiner Persönlichkeit, deinen Wünschen und Kompetenzen sowie deinem Risikobewusstsein, dass das Verkaufen eines allgemeingültigen Bildes tatsächlich nicht mehr wert ist, als ein winziger Denkanstoß.

 

Somit gebe ich Ted ansatzweise Recht.  Das soll natürlich nicht bedeuten, dass du diese Freiheit nicht erreichen kannst!"


Keine Zeit für so einen Quatsch!

"Danke, dass du mir in `Ansätzen´ Recht gibst. NICHTS von diesen Aussagen widerspricht meinen Standpunkten!

 

Na dann frag doch mal den Gas-Wasser-Installateur, wann er die Zeit nach 10-12 Stunden Klopperei auf der Maloche für ein weiteres `Standbein´, ein Buch, Immobilien-Käufe, Video-Seminare oder `Affiliate-Marketing´ finden soll. Der lacht euch aus, wenn ihr ihn überhaupt erreicht! Wer von `innen motiviert´ nach `passivem Einkommen´ und finanziellen Themen googelt, wird auch bei uns landen! Gleich und gleich gesellt sich gern, deshalb sind wir aber noch lange keine großen (finanziellen) Aufklärer!

 

Außerdem vermittelt man vielen Menschen mit solch einem Gequatsche, dass das Arbeiten an sich nicht viel wert ist. Als ob `passives Einkommen´ die meisten Menschen glücklich machen würde. `Arbeite hart und viel am Anfang, um später frei zu sein...´, blabla... oder: `Schmeiß deine Jugend weg, um in 20 Jahren mit Bikini-Babes finanziell frei am Strand liegen zu können. Ob du dann auf Grund deines Burn-Out-Syndroms auch noch `Spaß´ mit ihnen haben kannst, steht auf einem ganz anderen Blatt.

 

Um ehrlich zu sein, kann ich das ganze Gequatsche um `finanzielle Freiheit durch passives Einkommen´ nicht mehr hören, da es an der Lebensrealität und dem Wunsch von 95% aller Menschen vorbeigeht.

 

Zu allen anderen Punkten kennt ihr ja nun meine Meinung! Welcher Normalsterbliche soll für solch einen Quatsch (eBooks schreiben, Video-Seminare drehen und vermarkten etc. etc.) die Zeit finden?!"


Business Zitate

Geld verdienen (nicht nur) mit dem Hobby

"Das ist doch schon wieder zu einseitig, was der Bär da von sich gibt. Der hat wieder schlechte Laune und ist wie immer einfach nur gegen meine Aussagen! Sag doch auch mal was, Lara. Als ob es nur um das Schreiben und Vermarkten von eBooks ginge. Das waren doch nur Beispiele! Jeder von uns ist einzigartig und hat viele Kompetenzen. Hinzu kommen die ganzen Hobbys und mittlerweile auch sehr einfachen (Online-)Möglichkeiten, mit bereits wenig Geld das Investieren zu beginnen!

 

Klar kann man nicht jeden erreichen. Wenn der Gas-Wasser-Installateur zufrieden ist, dann ist doch auch alles in Ordnung. Insbesondere er hätte aber möglicherweise Fähigkeiten, um anderen etwas Sinnvolles zu vermitteln. Dass das Thema am Anfang komisch klingt, mag ja sein!

 

Wenn unsere Leser das wollen, kann ich ja mal gerne einen Blogartikel (aber ohne Ted!) darüber verfassen, wie man heutzutage sehr wohl ein weiteres Standbein (passend zum Thema des passiven Einkommens) aufbauen kann. Das könnte ich dann unter der Thematik `Geld verdienen mit dem Hobby´ veröffentlichen.

 

Ich gebe zwar zu, dass es auch hier vorerst nur darum gehen würde, dass man Spaß hat und unabhängiger wird. Alles anderes kann sich ja von ganz alleine ergeben, wenn man einer Sache mit echter Leidenschaft nachgeht! Man lernt dann ja auch viele neue Leute kennen, was oft auch zu neuen und offen stehenden Türen führt, welcher Natur auch immer diese sein mögen."


Passive Geldströme

"Jeder kann sich passive Geldströme aufbauen, unabhängig davon ob es um Hobbys geht. Selbstverständlich bedeutet `passiv´ hier auch, dass oft viel Vor- und Informationsarbeit geleistet werden muss. Von heute auf morgen wird niemand seinen Alltag am Strand verbringen können, das ist mir auch klar! Beispiele:

  • (Dividenden-)Aktien
  • Peer-to-Peer-Kredite ("p2p"  Privatpersonen geben anderen Privatpersonen über diverse (seriöse) Plattformen Kredite. Dafür wird man mit satten Zinsen belohnt, allerdings auch mit einigen Zahlungsausfällen.)
  • Klar, man kann auch eBooks zu Themen schreiben, die einem liegen. Später bietest du sie beispielsweise über Amazon an. Aber bitte keine `Copy-Paste-20-Seiten-Schinken´ mit schlechter Grammatik und großzügigem Zeilenabstand!
  • (Nischen-)Webseiten erstellen. Hier kann man sich im Affiliate-Marketing (über das Einbinden von Produktlinks) üben.
  • Und selbst Immobilien sind (für die finanzstärkeren Leser) eine Möglichkeit. Davon ab kann man auch hier (auf bestimmten Plattformen über Crowdinvesting-Projekte und/oder offene Immobilienfonds) investieren (siehe Anhang "Ressourcen-Seite").

Für die meisten Punkte benötigt man etwas Zeit, aber nicht zwangsläufig viel Geld! Und ob man sich diese Zeit dafür nimmt, ist tatsächlich einfach nur eine Entscheidung, meine Meinung!

 

In diesem Zusammenhang kann es auch um das Thema (nebenberufliche) `Unternehmensgründung´ gehen. Das ist heutzutage (zu Zeiten des Internets) echt kein großes Ding mehr und selbst die Gewerbeanmeldung dauert nur 2 Minuten.

Dass du hierfür kein BWL-Studium oder zwangsläufig viel Kohle benötigst, könnte ich dir wunderbar näher bringen. Bis dahin kannst du dir ja schon mal folgenden und sehr lebensnahen Bestseller reinziehen, den ich selbst vor einigen Jahren gelesen haben: Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein (Amazon-Link)

Kennst du diesen Spruch? `Sollte... hätte... könnte...würde... MACHEN! oder `Gib dich nicht mit weniger zufrieden, als du verdienst! THINK BIG, START SMALL!"


"Da, bitte! Er hat schon wieder ganz unauffällig und nebenher ein fremdes Buch platziert, obwohl wir ein eigenes geschrieben haben! Und die Warnung mit dem Zitieren war auch ernst gemeint!!!"


Punkt 5

Mehr Freiheit durch Aktien

"Das läuft mir jetzt wirklich zu sehr aus dem Ruder mit euch, auch was die Themen betrifft. Ihr habt doch eine riesige Aktienseite zusammen verfasst, wie habt ihr das gemeinsam hinbekommen?! Wir wollten doch insbesondere über dieses Thema reden!

 

Soll ich jetzt eure Aufgabe übernehmen und den Lesern nochmal erzählen, dass vor allem Aktien sehr viele Vorteile besitzen (insbesondere was das passive Einkommen betrifft)?

 

Das kann doch nicht euer ernst sein!"


"Lara, tu was du nicht lassen kannst, wir sind raus!!!"



"Nun gut, was können eigentlich Aktien für Normalsterbliche leisten?

Dass die Unternehmen auch Geld für dich verdienen, während du schläfst, das weißt du ja bereits. Es gibt aber noch viele andere wichtige Punkte:

 

a) Du besitzt mit großer Wahrscheinlichkeit die Freiheit zur Rente, weiterhin Dinge tun zu können, welche dein Leben mit Sinn erfüllen (gutes Essen, Reisen, Freunde einladen, Kinobesuche, ins Museum gehen, gute Gesundheitsversorgung, den Enkeln einen "Fuffi" zustecken etc.).

 

b) Achtung, gehobener Zeigefinger: Klar, bist du beispielsweise noch sehr jung und zählst gerade mal 18 Jahre, so mag das Thema `Rente´ sehr bescheuert und abstrakt klingen. Hm, das  Durchschnittsalter für deine Generation mag bei 90-100 Jahren liegen. Viel Spaß `am Ende´ ohne Vermögen.

 

c) Verhältnismäßig geringer Zeitaufwand. Lies ein paar gute Bücher und fang (mit wenig Kohle) an. Ein Aktiendepot macht i.d.R. nach der `Anfängerphase´ weniger Arbeit, als ein halbwegs gepflegtes Blumenbeet. Lies dich doch im Anschluss direkt zum Thema `Risiken beim Investieren´ schlau.

 

d) Du besitzt die Freiheit, nicht nur von deinem Arbeitgeber abhängig zu sein (das gilt natürlich für alle `passiven´ Varianten) und dir gegebenenfalls in Ruhe einen neuen Job zu suchen, der besser zu dir passt. Besitzt du nichts Erspartes, schlimmstenfalls sogar noch viele Schulden, so bist du extrem abhängig von deinem Job – und Arschlochchef. Und glaube mir, dieser wird dir früher oder später mit Sicherheit mal begegnen. Es fällt viel leichter mit einem Investmentpolster (auch fürs Gefühl) und Erspartem im Nacken, solche Personen zu verlassen (ohne Burn-Out oder Bore-Out-Syndrome).

 

Natürlich geht es nicht darum den Job schnellstmöglich hinzuschmeißen, nur weil es Konflikte gibt! Aber: Wenn du finanziell freier bzw. unabhängiger bist, kann dir das sehr viel (beruflichen) Stress ersparen.


Zusammenfassung: Mehrere finanzielle Standbeine = mehr Freiheit

Sportwagen

"Was für ein Durcheinander! Klar kann es motivierend sein, den Ferrari und/oder das freie Strandleben als Ziel vor Augen zu haben. Ich würde `finanzielle FREIHEIT´ allerdings eher mit Abstand zu materiellen Luxusgütern oder einem `Dauerurlaub am Strand´ betrachten.

 

Zusammenfassung: Je mehr finanzielle Standbeine du besitzt, desto freier wirst du, nicht nur in der Rübe, sondern auch bei deinen (beruflichen) Entscheidungen. Aktien sind EIN weiteres Standbein neben deinem Beruf. Hier würden mir Ted & Toro wohl auch gemeinsam zustimmen. 

 

Ohne Ted noch mehr verärgern zu wollen, möchte auch ich auf ein weiteres ("berufliches") Zitat eingehen: Selbst Konfuzius hat gesagt, dass man keinen Tag mehr in seinem Leben arbeiten muss, wenn man einen Beruf wählt, den man liebt (unabhängig vom Thema des `passiven Einkommens´).

 

Wie ist deine Meinung zum Thema? Welche Klischees hast du in deiner Rübe? Tendierst du eher zu Ted oder zu Toro?

 

Liebe Grüße, deine Lara! (Bestimmt wollen dich Ted & Toro auch grüßen, sobald sie sich beruhigt haben.)"


PS: Möchtest du mehr zu p2p-Krediten etc. wissen, so kannst du doch mal auf unserer Ressourcen-Seite (Handwerkszeug) vorbeischauen. Es gibt diverse Finanzseiten und -blogs, die hier detaillierter darauf eingehen.


Hierzu passende Artikel(reihen) auf unserer Seite:




Unser Buch: "Tu etwas für deine finanzielle Fitness!" (seiteninterner Link zur Rezension, 225 Seiten)

Finanzielle Freiheit

Wir sind und werden durch dieses Buch übrigens nicht "finanziell frei", das nur am Rande. ;)