Aktien für Dummies


Bildung, Bildung, Bildung! Und endlich den Uniabschluss im 59. Semester!

Finanzielle Grundbildung

Ja, lümmel in der Schule rum, steh im Studium erst um 12 Uhr mittags auf. Alles legitim, zumindest solange du dein Zeug auch zu Ende bringst in einem zeitlich angemessenen Rahmen.

 

Worauf wir hinauswollen: Eine gute Bildung kann dich vor Arbeitslosigkeit schützen und sie ermöglicht dir, deine Investitionen stetig zu erhöhen mit wachsendem Verdienst.

 

Nehmen wir an, dass du frisch aus dem Studium kommst und nun 2.200 Euro netto verdienst. Vorher bist du vielleicht mit 1.000 Euro halbwegs über die Runden gekommen. Du könntest jetzt deinen Lebensstandard um 1.200 Euro erhöhen oder nur um 1.000 Euro, was eine 100% Steigerung wäre.

 

Die restlichen 200 Euro sparst du: 100 aufs Sparbuch, 100 z.B. in einen Indexfonds bzw. ETF.


Es gibt Menschen, die können sich keine 25 Euro im Monat leisten oder auf 5 Schachteln Zigaretten verzichten. Die Gründe dafür sind vielfältig und nicht immer selbstverschuldet, wir werten das nicht.

 

Aber: Verschulde dich nicht für Aktien oder sonstigen Schnickschnack, genieße dein Leben ebenso wie eine gute Bildung. Werde kein Geizknochen, aber investiere stetig, und wir sprechen uns in 10, 20, 30 Jahren wieder.

 

Noch was: Es ist auf gut Deutsch auch "egal" ob du nun mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit 400.000 oder "nur" 100.000 Euro erzielst. Alles ist besser als sein Geld zu horten und durch die Inflation nach und nach zu verlieren, zumindest ist das unsere Meinung.

 

Dein Geld verliert an Kaufkraft. Wenn dich dieses Thema interessiert, schau dir diese Buchrezension von uns an: "Dividenden Investor" (seiteninterner Link)


Sell in May and go away,...

...but remember to come back in September!


Na komm, eine Börsenweisheit geht noch, oder?

Sell in May and go away

Abschließend wollen wir noch auf eine Börsenweisheit eingehen, die Privatanleger gerne unreflektiert nachblubbeln: "Sell in May and go away, but remember to come back in September!"

 

Diese "Weisheit" wird dir noch des Öfteren als Aussage begegnen. Statistisch betrachtet gibt es tatsächlich eine Tendenz zu besser laufenden Herbst- und Wintermonaten. Das mag daran liegen, dass mehr Leute vorm Rechner Zocken oder irgendwelche großen "Player" zum Jahresabschluss tierisch viele Aktien kaufen. Man weiß es nicht zu 100% genau, wir zumindest nicht.

 

Kümmere dich nicht um solche Aussagen als rationaler und langfristig orientierter Investor. Synonym dazu kann man auch von der "Jahresendrally" sprechen. Es wäre doch mehr als stressig, jedes Jahr aufs Neue seine Aktien zu verkaufen, um sie später wieder einkaufen zu müssen.

 

Außerdem kann das extrem schief gehen, da sich diese Weisheit sehr oft auch nicht bestätigt. Somit hättest du einen doofen Knick in deinem Zinseszinsplan.

 

Schau dir Börsenweisheiten besonders kritisch an, die dir zu bestimmten Kauf- und/oder Verkaufszeitpunkten raten.


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